Willkommen bei Yara
Der Name “Yara” bedeutet “gute Ernte” und ein “gutes Jahr”
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Moderne Landwirtschaft ernährt die Welt und schont das Klima
Wird weniger Stickstoffdünger pro ha eingesetzt, so reduzieren sich natürlich auch die mit der Stickstoffdüngung zusammenhängenden Emissionen von Treibhausgasen, wie z.B. die Freisetzung von Lachgas N2O bei der Umsetzung des Düngerstickstoffs im Boden. Bei extensiver Produktion sind daher die Treibhausgasemissionen pro ha tatsächlich niedriger als bei intensiver Landwirtschaft mit optimiertem Stickstoffeinsatz. Allerdings nehmen die Flächenerträge und Erntemengen bei Extensivierung deutlich ab. Ackerflächen müssen effizient genutzt werden Demgegenüber wächst aber der Bedarf an Nahrungsmitteln von Jahr zu Jahr. Laut FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) wird z.B. der Bedarf an Getreide zwischen 1995 und 2030 durch das Bevölkerungswachstum weltweit um mehr als 40 % zunehmen. Wenn 2030 alle 8 Mrd. Menschen (heute rund 6 Mrd.) ernährt werden sollen, muss die Getreideproduktion im gleichen Zeitraum um 50 % zunehmen. Eine Möglichkeit mehr Getreide zu produzieren besteht darin, neue Ackerflächen zu gewinnen. Dies ist jedoch nur in geringem Umfang möglich (+ 7%). Also müssen die Erträge auf den vorhandenen Ackerflächen deutlich erhöht werden, wozu laut FAO insbesondere ein um knapp 40 % höherer Mineraldüngereinsatz notwendig ist (Abb. 1). Es ist also zwingend notwendig, die vorhandenen Ackerflächen durch optimierte Anbauverfahren so effizient wie möglich zu nutzen anstatt zu extensivieren.
Mehr Ackerfläche bedeutet auch mehr Treibhausgase Eine Ausdehnung des Ackerlandes hätte zudem gravierende Folgen. So würden nicht nur naturnahe Ökosysteme wie Wälder, natürliches Grasland oder Moore und ihre große Artenvielfalt bedroht, sondern durch Abholzung und Humusabbau auch große Mengen CO2 freigesetzt, die bislang im Holz und im Bodenhumus fest gebunden sind. Extensive Landbewirtschaftung und eine Reduzierung der Düngung können also durch den erhöhten Flächenbedarf sogar stärker zum Klimawandel beitragen als intensive Wirtschaftweisen, die die vorhandene Ackerfläche effizient nutzen. Bereits heute entstehen rund 12 % der globalen Emissionen von Klimagasen durch solche Landnutzungsänderungen. Dieser Anteil würde bei Extensivierung der landwirtschaftlichen Produktion weiter erhöht werden. Fazit Wenn also eine gewisse Nahrungsmittelmenge produziert werden muss, um alle Menschen zu ernähren, so kann es nur das Ziel sein, diese durch effiziente Flächennutzung mit sowenig Emissionen wie möglich herzustellen. Das bedeutet, die Emissionen pro dt Produkt sind zu minimieren und nicht etwa die Treibhausgasemissionen pro ha durch Extensivierung und reduzierte Düngung. Natürlich muss die Düngung und insbesondere die Stickstoffdüngung am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet und eine Überdüngung vermieden werden.
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