Deutchland

Willkommen bei Yara

Der Name “Yara” bedeutet “gute Ernte” und ein “gutes Jahr”

Optimierte Düngung

Eine optimierte Stickstoffdüngung ist umweltverträglich und nachhaltig

Die Höhe der Stickstoffdüngung sollte so bemessen werden, dass der ökonomische Höchstertrag erzielt wird. Denn wenn über dieses optimale N-Angebot hinaus gedüngt wird, sinkt der Betriebserfolg durch zu hohen N-Aufwand. Wird weniger gedüngt, entstehen finanzielle Verluste durch Mindererträge. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, da die Kulturen nur dann zu viel auswaschungsgefährdeten Stickstoff nach der  Ernte bzw. im Herbst zurücklassen (Rest-Nmin), wenn das optimale N-Angebot überschritten wird.

Die Ermittlung der optimalen N-Düngermenge ist vom Prinzip her einfach:

N-Düngebedarf = N-Bedarf der Kultur minus N-Angebot des Bodens

Dabei setzt sich das N-Angebot des Bodens aus dem Nmin-Vorrat im Frühjahr und der N-Nachlieferung während der Vegetationsperiode zusammen.

Allerdings ist es schwierig, den N-Bedarf der Kulturen und die N-Nachlieferung ausreichend genau abzuschätzen, da beide Größen von der Witterung abhängen. Deren weiterer Verlauf ist zu den Düngungszeitpunkten nicht bekannt. Wie wird nun trotz dieser Schwierigkeiten die optimale N-Düngermenge ermittelt?

Optimale Bemessung der 1. N-Gabe

Aus Feldversuchen ist bekannt, wieviel Stickstoff den einzelnen Kulturen im Frühjahr zum Zeitpunkt der 1. N-Gabe zur Verfügung stehen muß, um den ökonomischen Höchstertrag zu erzielen. Diese N-Menge wird als N-Sollwert bezeichnet. Wenn vom Sollwert der bereits im Boden vorhandene pflanzenverfügbare Stickstoff (Nmin-Vorrat) abgezogen wird, ergibt sich die zu düngende N-Menge:

N-Sollwert minus Nmin-Vorrat = zu düngende N-Menge

Wie hoch der Nmin-Vorrat im jeweiligen Frühjahr ist, kann über eine Bodenanalyse ermittelt werden. Außerdem informiert die landwirtschaftliche Beratung z.B. in den Wochenblättern über die Nmin-Werte von repräsentativen Testflächen.

Optimale Bemessung der 2. und 3. N-Gabe bei Getreide

Wie hoch die 2. Und 3. N-Gabe ausfallen sollte, hängt von der N-Nachlieferung ab, die von Jahr zu Jahr stark schwankt. So muß bei höherer N-Nachlieferung weniger gedüngt werden als bei niedrigerer.

Um den Einfluß der Nachlieferung zu ermitteln, wird keine Bodenanalyse durchgeführt. Vielmehr wird die Pflanze selbst untersucht und ermittelt, ob sie zum Düngungszeitpunkt infolge hoher Nachlieferung gut mit Stickstoff ernährt ist oder nicht. Gut ernährte Pflanzen erhalten eine niedrigere N-Düngung als schlecht ernährte.

Yara hat verschiedene Methoden entwickelt, mit denen die optimale N-Düngermenge treffsicher ermittelt werden kann:

N-Tester

Mit Hilfe des N-Testers ist es möglich, den N-Ernährungszustand von Pflanzen ohne Einsatz von Chemikalien oder sonstigen Hilfsmitteln vor Ort zu messen. Hierzu mißt das Gerät den Chlorophyllgehalt (Blattgrün) von Blättern mittels eines optischen Verfahrens. Gut mit Stickstoff ernährte Pflanzen weisen höhere Chlorophyllgehalte auf als schlecht versorgte. Sie erhalten daher ei´ne niedrigere N-Düngung als die schlecht ernährten Bestände.

Bereits nach kurzer Zeit kann eine schlagspezifische Düngungsempfehlung abgeleitet werden. Dabei setzt die Anwendung des N-Testers keine Vorkenntnisse voraus und ist so einfach wie die Bedienung eines Taschenrechners.

Der N-Tester kann bei allen Wintergetreidearten zur Bestimmung der 2. und 3. N-Gabe eingesetzt werden.

 

N-Sensor

Mit dem N-Sensor ist weltweit erstmals eine am tatsächlichen N-Ernährungszustand der Kulturen ausgerichtete, teilflächenspezifische Stickstoffdüngung als praxisreifes Online-Verfahren technisch umgesetzt worden.

Das Prinzip des Verfahrens besteht darin, während der Düngerausbringung den Chlorophyllgehalt der Pflanzen, d.h. ihre Grünfärbung und ihre Biomasse berührungslos über optische Sensoren zu messen.

Chlorophyllgehahlt und Biomasse zeigen den N-Ernährungszustand zuverlässig an: gut mit Stickstoff versorgte Pflanzen weisen mehr Chlorophyll und Biomasse auf als schlecht versorgte Pflanzen. Deshalb kann aus den Meßwerten der Sensoren auf die notwendige N-Düngung geschlossen werden. Da die Sensoren permanent während der Überfahrt messen, wird die gedüngte N-Menge auch ständig an den tatsächlichen N-Bedarf der gerade überfahrenen Teilfläche angepaßt.

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