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Unterfußdüngung optimal gestalten
Um den N-Düngebedarf von Mais zu ermitteln, empfiehlt sich eine Nmin-Untersuchung Mitte April oder als späte Probenahme Ende Mai/Anfang Juni. Die späte Probenahme hat den Vorteil, dass die bis dahin erfolgte N-Nachlieferung bereits mit erfasst wird. Der N-Sollwert liegt je nach Region zwischen 180 und 200 kg N/ha. Er ist abhängig von den Standorteigenschaften, der langjährigen organischen Düngung und der Vorfrucht. Vom N-Sollwert werden der Nmin-Wert und die N-Menge aus der Unterfußdüngung abgezogen. Der verbleibende Wert ist der N-Düngebedarf, der über die Wirtschaftsdünger (Gülle) und Mineraldünger (Kopfdüngung) gedeckt werden kann. Mit der Unterfußdüngung soll N, vor allem aber wasserlösliches P2O5 direkt an die junge Pflanze gebracht werden, um ihr Jugendwachstum zu fördern. Wie stark der Effekt der Unterfußdüngung ist und welcher NP-Dünger gewählt werden sollte, hängt vor allem von der P-Versorgungsstufe des Bodens ab. Bei Böden in den Versorgungsstufen D und E (weitverbreitet in viehstarken Regionen) genügen etwa 20 kg P2O5/ha, wobei es sinnvoll ist, auch etwa die gleiche N-Menge mit auszubringen. Hier wäre deshalb der YaraBela® NP 20+20 (+2 MgO +4 S) in einer Aufwandmenge von 1 dt/ha ein optimaler Dünger. Neben dem N und P Bedarf wird auch noch die Magnesium und Schwefelversorgung beim Mais sichergestellt. Mais hat während der Jungendentwicklung neben Phosphat auch ein schlechtes Aneignungsvermögen für Zink. Zur Absicherung der Zink-Versorgung sollte daher ab dem 4-Blattstadium YaraVita™ Mais eingesetzt werden. In dem Produkt sind neben Zink auch noch Phosphat, Magnesium und Kalium enthalten. Auch bei kühler Witterung wird so eine zügige Entwicklung und ein gutes Wurzelwachstum sichergestellt. Für die Berechnung des Düngebedarfes sollten die in der jeweiligen Region von der Offizialberatung verwendeten Angaben zu N-Sollwert, Nachlieferung aus Zwischenfrüchten und aus der langjährigen organischen Düngung und den Nährstoffgehalten der Gülle verwendet werden. Bei der Gülle können i.d.R. 20-25 m3 gegeben werden, wobei der Ammoniumanteil angerechnet wird. Der NH4-Anteil der Gülle lässt sich auch mit Schnellmethoden, z.B. Quantofix-Gerät, selber bestimmen. Informationen zur Schwefeldüngung, die mittlerweile auch bei Mais notwendig sein kann, finden Sie hier:
Schwefeldüngung
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