Yara bietet die umfassendste Produktbreite von Pflanzennährstoffen an.
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Schwefel gehört schon in die 1. Gabe
N-Düngung im Frühjahr
Die N-Düngung zu Winterraps im Frühjahr erfolgt in zwei Teilgaben. Die 1. Gabe umfasst ca. 60 % der gesamten N-Düngung. Sie muss rechtzeitig zu Vegetationsbeginn erfolgen, da Raps bereits frühzeitig ein hohes N-Angebot benötigt. Die 2. N-Gabe erfolgt etwa 3 bis 4 Wochen später zum Schoßbeginn. Die Bemessung der Teilgaben ist abhängig von den Standortverhältnissen und der Bestandesentwicklung.
Die Höhe der 1. N-Gabe kann nach N-Sollwert (130 kg N/ha) unter Berücksichtigung des Nmin-Vorrates bemessen werden. Je nach Bestandesentwicklung und Ertragsniveau kann es Zu- oder Abschläge von bis zu 50 kg N/ha geben. Der N-Sollwert für die gesamte N-Gabe liegt im Mittel bei 200 kg N/ha.
Die Ergebnisse des Testflächenprogramms der Offizialberatung geben eine ausreichend genaue Information über die Höhe der Nmin-Werte in jedem Frühjahr. Die Höhe des Nmin-Vorrates lässt sich aber auch über eine Bodenuntersuchung ermitteln. Diese ist besonders dann angebracht, wenn Unsicherheit über die Nmin-Werte besteht, z.B. nach Brache-Umbruch oder organischer Düngung im Herbst.
Schwefel sollte bereits mit der 1.N-Gabeausgebracht werden (z.B. mit YaraBela ® SULFAN24 N + 6 S), um einen vorübergehenden S-Mangel bis zum Anspringen der S-Nachlieferung aus der Mineralisation bzw. bis zur eventuellen Ausbringung von Schwefel mit der 2. N-Gabe zu vermeiden. Die Auswirkungen eines solchen Mangels auf den Ertrag können gravierend sein.
Zur Nutzung des "Starter-Effektes", der bei Raps besonders ausgeprägt ist, können N-betonte NPK-Mehrnährstoffdünger eingesetzt werden. NPK-Dünger wie der YaraMila® NPK 20 + 7 + 10 (+ 2 MgO + 4 S) bringen zusätzlich ausreichend Schwefel zur Sicherung des S-Bedarfes sowie Magnesium mit.
Zur Absicherung hoher Erträge beim Winterraps sollte auf jeden Fall auf eine ausgewogenen Mikronährstoffversorgung geachtet werden. Neben Bor sind auch Mangen und Molybdän wichtig für eine hohe Assimilationsleistung, N-Ausnutzung und Winterhärte. Stresssituationen können mit einer optimalen Mikronährstoffversorgung besser ausgeglichen werden. Hier bietet sich der Einsatz von Kombinationsprodukten wie YaraVita Raps FL an.
N-Düngung im Herbst
Unter normalen Wachstumsbedingungen ist auch ohne N-Düngung eine gute Vorwinterentwicklung möglich. Eine N-Düngung im Herbst kann aber notwendig werden, wenn die Menge an pflanzenverfügbarem N (Rest-Nmin und N-Nachlieferung) zu niedrig ist, insbesondere
-nach Strohdüngung (N-Immobilisierung) -auf tonigen, kalten und daher umsetzungsträgen Böden -bei schlechter Bodenstruktur -auf leichten Böden nach hohen Niederschlägen -bei später Saat, schlechtem Feldaufgang oder nur schleppendem Wachstum -bei Schädlingsbefall (Rapserdfloh, Schnecken)
Ziel vor Winter sollte es sein, kräftige Pflanzen mit 10 - 12 Blättern und einem Wurzelhalsdurchmesser von etwa 1 cm zu erreichen. Nur so kann der Gefahr der Auswinterung vorgebeugt und den Pflanzen ein optimaler Start im kommenden Frühjahr ermöglicht werden. Schwefel und Magnesium
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Düngungskalender Winterraps(PDF, 407KB)
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu unseren Düngemitteln.
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