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Rübendüngung auf Bedarf und Qualität ausrichten
Die optimale N-Düngermenge bei Zuckerrüben liegt etwa zwischen 100 und maximal 160 kg N/ha. Die N-Düngung wird in einer geteilten Gabe zur Saat (maximal 100 kg N) und ab dem Vier- bis Sechsblattstadium, jedoch bis spätestens Anfang Juni, verabreicht.
Besonders geeignete N-Dünger für die Zuckerrübe sind YaraBela® Extran 27 (Kalkammonsalpeter) oder auch YaraMila® NPK-Dünger, da die Rübe besonders stark den NPK Starter-Effekt nutzen kann.
Als ein zuverlässiges System zur Bemessung der Stickstoffdüngung hat sich die Sollwertmethode auf Grundlage der Nmin-Untersuchung bewährt. Der Sollwert wurde anhand einer größeren Zahl von Exaktversuchen abgeleitet und stellt einen Richtwert dar. Er liegt bei etwa 180 kg N/ha und schließt Nmin-Vorrat sowie mineralische und organische Düngung ein.
Der Sollwert berücksichtigt die N-Nachlieferung aus den Bodenvorräten während der Vegetationsperiode unter durchschnittlichen Standortbedingungen. Wird eine hiervon abweichende über- oder unterdurchschnittliche Nachlieferung erwartet, z.B. infolge der Standortbedingungen, des Viehbesatzes oder von Zwischenfruchtanbau, muss der Sollwert entsprechend korrigiert werden. Hierzu stellt die Offizialberatung Tabellenwerte zur Verfügung.
Ein weiteres Verfahren zur Optimierung der N-Düngung bei der Zuckerrübe ist z.B. die seit langem großflächig überwiegend in Süddeutschland eingesetzte EUF-Methode. Regional sind weitere Methoden im Einsatz. Ziel aller Methoden ist die Sicherstellung einer bedarfsgerechten und qualitätsbewussten N-Versorgung der Zuckerrübe.
Informationen zur Schwefeldüngung, die mittlerweile auch bei Rüben notwendig sein kann, finden Sie hier:
Schwefeldüngung
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