Deutchland

Globale Herausforderung und Gestaltungsauftrag

Umweltschutz

Yara verfügt über das Wissen und fühlt sich verpflichtet, die Industrie auf dem Weg zur Einhaltung hochgesteckter Umweltstandards anzuführen. Die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen haben hierbei höchste Priorität

Yara Sluiskil environmental standards

Die Gewinnung und die Herstellung von Düngemitteln ist ein relativ sauberer aber sehr energieintensiver Prozess. Die größten Auswirkungen auf die Umwelt sind Folge der Emission von den Treibhausgasen (THG), die bei der Ammoniak-Herstellung als CO2 und bei der Produktion von Salpetersäure als N2O entstehen.

Oberste Priorität bei unseren Bemühungen solche negativen Effekte zu begrenzen, haben daher Initiativen, die den Energieverbrauch und die Emissionen von THG einzuschränken. Die Emissionsziele von Yara werden in Übereinstimmung mit den besten verfügbaren Techniken festgelegt, und besonders ehrgeizige Ziele wurden für die Emissionen von THG ausgearbeitet.

Energieeffizienz

In den vergangenen Jahren wurden die Energieeffizienz der meisten Ammoniakwerke der Yara durch technische Umrüstung optimiert. Energiesparprogramme wurden in anderen Werken erfolgreich umgesetzt. Diese Bemühungen haben sich ausgezahlt. Viele Ammoniakwerke von Yara rangieren nun unter den weltweit besten 10 Prozent und unsere Werke sind im Durchschnitt besser als der Durchschnitt aller Anlagen. Dies hat der globale Leistungsvergleich der International Fertilizer Association (IFA) bestätigt. Über die Verbesserung der Energieeffizienz in den Ammoniakwerken wird außerdem eine Reduzierung der CO2-Emissionen erreicht. Unsere CO2-Emissionen werden auch dadurch verringert, dass wir CO2 bei der Herstellung einer Vielzahl von Industrieprodukten verwenden. Außerdem haben wir die von uns entwickelte leistungsfähige Katalysatortechnologie in vielen unserer Salpetersäureanlagen eingebaut, um die Emissionen von N2O zu reduzieren. Der Katalysator zerlegt N2O im Brenner de Salpetersäureanlage und reduziert dadurch die Emissionen dieses hoch wirksamen Treibhausgases um 70-90 Prozent.
Eine weitere Implementierung dieser Technik ist geplant. Dank Yara ist diese Technik mittlerweile kommerziell verfügbar.

Weitere Auswirkungen

Regionale Auswirkungen von Yara Produktionsanlagen sind nährstoffreiche Abwässer und Emissionen von Säure bildenden Gasen (NOx und SOx). All diese Belastungen werden streng überwacht, damit die zulässigen Grenzwerte nicht überschritten werden. Außerdem wurden zahlreiche Schritte zur Emmissionsreduzierung unternommen wie  z. B. durch betriebliche Verbesserungen und Investitionen in Reinigungstechnologien.

Yara verbraucht sehr wenig Wasser. Es wird hauptsächlich für die Kühlung benötigt, wobei nur kein bzw. nur ein geringes Risiko einer Kontaminierung besteht. In Nordeuropa stammt das Wasser in erster Linie aus dem Oberflächenwasser, d.h. aus Seen und Flüssen. In einigen Regionen handelt es sich um eine Kombination aus Oberflächen- und Grundwasser. Generell sind keine negativen Auswirkungen durch die Wasserentnahme auf den Standorten mit Yara-Werken zu erwarten. Das gebrauchte Wasser wird nach einer Reinigung auf zulässige Werte in die Flusssysteme oder ins Meer abgelassen.

Staubemissionen können benachbarte Gebiete der Yara-Werke belasten. Wie bei allen anderen Emissionen ist es für Yara wichtig, die zulässigen Grenzwerte einzuhalten. Die Umweltverträglichkeit jedes Werkes wird in den Unternehmensberichten aufgezeigt, in denen die Emissionen mit den zulässigen Grenzwerten verglichen werden.

Durch die Herstellungsprozesse von Yara ergeben sich keine nennenswerten Mengen an festem Abfall. Alle gefährlichen Abfälle werden durch die Fachleute des Abfallmanagements gehandhabt. Dies gilt auch für gebrauchte Katalysatoren.

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