Globale Herausforderung und Gestaltungsauftrag
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Wir sind stolz darauf, dass unsere CO2-Großlieferungen die Zertifizierung gemäß dem HACCP-Konzept erhalten haben. Im Folgenden möchten wir Ihnen hierzu einige Hintergrundinformationen geben.
Wir produzieren verschiedene Rohstofftypen, die in einer breiten Palette von Konsumgütern verarbeitet werden. Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr herzustellen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Es gibt zahlreiche gute Gründe, um die Nahrungsmittelherstellung kritisch zu verfolgen.
Um die Sicherheit von Nahrungsmitteln zu gewährleisten, müssen die Rohstoffe und ihre Verarbeitung über den gesamten Prozess hinweg kontrolliert werden. Das Risiko einer Kontaminierung sollte in jeder Phase der Kette – von der Erzeugung bis zum Verzehr ausgeschlossen sein. Es gibt keine allgemein gültige Definition 'sicherer Nahrungsmittel'. Für Vertragsunternehmen, die Nahrungsmittelindustrie, Verbraucher und Behörden ist die angemessene Begrenzung von Risiken jedoch ein ernstes Anliegen.
Wir haben ein Analyse- und Steuerprogramm entwickelt, das auf den sieben Grundsätzen der Weltgesundheitsorganisation und dem HACCP-Konzept zur Lebensmittelhygiene (Hazard Analysis and Critical Control Points) basiert.
Dieses Programm geht vor allem Verunreinigung jeder Art an: biologisch (Bakterien), physikalisch (Sand, Insekten, Staub, Erde usw.) und chemisch (Benzol, Schwefel, Ölreste, Dioxine). Üblicherweise ist das Programm mit dem System zur ISO-9000-Zertifizierung verknüpft und kann auch mit Anforderungen und Verfahren anderer Qualitätssicherungssysteme zusammenhängen.
Grundsätze des Raumfahrtprogramms:
Die wichtigsten HACCP-Grundsätze sind Raumfahrtprogrammen entnommen. Man erkannte bereits frühzeitig, dass keine Gefahr für Astronauten bestehen darf, im Weltraum aufgrund der verzehrten Nahrung zu erkranken. Reinheit ist ein wichtiges Element bei der menschlichen Nahrung und den Rohstoffen für Viehfutter. Wenn der Dioxingehalt von Tierfutter beispielsweise zu hoch ist, wird das Fleisch später nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sein.
„Dass wir unsere Versprechen einhalten, ist in verschiedener Hinsicht von Bedeutung“, erklärt Knut R. Moe, Qualitätsmanager bei YARA Industrial. „Es geht dabei um die Anforderungen, die Kunden und Behörden stellen, um Gesetze, Richtlinien und die Erfordernis, uns vor Fehlern zu schützen, die dem Lieferanten finanzielle Verluste zufügen können, und es geht um die Wahrung unseres guten Rufs. Prüfungen bei externen Lieferanten sind daher erforderlich. Trockeneis kann zum Beispiel durch nicht ausreichend gereinigte Container kontaminiert werden. CO2 kann ebenfalls durch Reste in Lagertanks verunreinigt werden.“
Bessere Zusammenarbeit erforderlich:
HACCP ist ein komplexes System, das von der Mitarbeit von Personen mit den entsprechenden Fachkenntnissen hinsichtlich der Produkte, Analyse der Fertigungsanlagen und der Mikrobiologie abhängt. „Im Rahmen des HACCP-Systems müssen wir auch regelmäßig Schulungspläne und Programme für das Bedien- und Wartungspersonal auf die Beine stellen“, fügt Knut R. Moe hinzu.
Die sieben HACCP-Grundsätze:
1. Gefahrenanalyse durchführen 2. kritische Kontrollpunkte festlegen 3. Warn- und Grenzwerte für die Kontrollpunkte festlegen 4. Überwachungssystem für die Kontrollpunkte einrichten 5. Maßnahmen bei Überschreitungen von Werten festlegen 6. regelmäßige Überprüfung 7. Dokumentation
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