April 29, 2026

Grünland zeitig schneiden - aber wann genau ist der beste Termin?

von: Julius Henrik Möller

Der erste Schnitt entscheidet: Bis zu 50 % des Jahresertrags im Grünland werden hier realisiert. Umso wichtiger ist es, den optimalen Zeitpunkt zu treffen – denn es geht nicht nur um Menge, sondern vor allem um Qualität.

Ein früher Schnitt liefert hohe Zuckergehalte, aber weniger Ertrag. 
Ein später Schnitt steigert den Ertrag – gleichzeitig sinkt jedoch der Rohproteingehalt und damit die Futterqualität deutlich. 

Beides hat Konsequenzen: 
Zu hohe Zuckergehalte oder zu viel Rohfaser wirken sich negativ auf die Gärqualität aus und führen zu weniger wiederkäuergerechten Silagen.  

Die Herausforderung: Den optimalen Zeitpunkt finden 

Genau hier unterstützt Sie GrassN. 

Die Übersicht in GrassN zeigt, wie sich beide Werte im Jahresverlauf verändern. Der Trockenmasseertrag (in Grün dargestellt) steigt mit Vegetationsstart schnell an und erreicht das angestrebte Ertragsziel. 

GrassN früh

Gleichzeitig sinkt der Rohproteingehalt (in Blau dargestellt) mit zunehmendem Trockenmasseertrag.  

GrassN spät

Der optimale Schnittzeitpunkt liegt somit an dem Punkt, bevor sich die beiden Kurven schneiden. Dort ist der Zielertrag erreicht und der Rohproteingehalt auf einem hohen Niveau. 

GrassN Empfehlung

Der richtige Schnittzeitpunkt entscheidet darüber, hervorragendes Grundfutter zu ernten und so beim Kraftfutterzukauf zu sparen. Außerdem lassen sich durch das Prognosemodell von GrassN die Maßnahmen Termingerecht planen, damit alles reibungslos abläuft!  

Die Berechnung basiert auf: 

  • Ihren Düngungsmaßnahmen 
  • Bodenprofildaten 
  • lokalen Wetterprognosen 

So können Sie Ihre Maßnahmen gezielt planen und den Schnitt optimal vorbereiten. 

Ihr Vorteil: 
Hochwertiges Grundfutter sichern und gleichzeitig Kraftfutterkosten reduzieren. 

Haben Sie Ihren ersten Schnitt bereits optimal eingeplant? 
Ergänzen Sie fehlende Daten in GrassN und erhalten Sie eine aktuelle Einschätzung für Ihre Flächen. 

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