May 07, 2026
Stickstoffdüngung im Mais: Bedarf erkennen, Ertrag sichern!
Später Bedarf – aber früh planen
Stickstoff steuert beim Mais das Blattwachstum, die Assimilationsleistung und damit direkt die Ertragsbildung. Gut versorgte Bestände bilden mehr Biomasse, bleiben länger grün und können den Kolben optimal versorgen.
Ein großer Vorteil im Maisanbau ist, dass die Kultur Bodenstickstoff und mineralisierten Stickstoff sehr gut nutzen kann. Organische Dünger wie Gülle oder Gärreste leisten daher einen wichtigen Beitrag zur N-Versorgung.
Die entscheidende Phase liegt jedoch zwischen dem 6-Blattstadium und der Blüte. In diesem Zeitraum steigt die Stickstoffaufnahme stark an und der Mais entwickelt seine Ertragsstruktur. Wichtig ist dabei: Der Stickstoff muss zu diesem Zeitpunkt bereits pflanzenverfügbar im Boden vorliegen, da spätere Maßnahmen durch die Bestandesentwicklung und eingeschränkte Befahrbarkeit oft nicht mehr möglich sind.
Mineralische Nachdüngung gezielt einsetzen
Wenn sich Versorgungslücken abzeichnen oder die Nachlieferung aus dem Boden unsicher ist, kann eine mineralische Ergänzung sinnvoll sein. Mit YaraVera Amidas lässt sich fehlender Stickstoff flexibel ergänzen und gleichzeitig Schwefel in die Düngung integrieren. So wird die Versorgung stabilisiert und die Effizienz der Stickstoffnutzung verbessert.
Schwefel ist ein oft unterschätzter, aber entscheidender Partner im Nährstoffsystem – auch im Mais. Er ist notwendig für die Bildung von Aminosäuren und sorgt dafür, dass aufgenommener Stickstoff tatsächlich in Ertrag umgesetzt wird. Der Schwefelbedarf im Mais liegt bei etwa 20–30 kg/ha. Eine ausreichende Versorgung trägt entscheidend dazu bei, die N-Effizienz zu sichern und das Ertragspotenzial voll auszuschöpfen.
Fazit
Mais kann Stickstoff sehr effizient nutzen – entscheidend ist jedoch die Verfügbarkeit zum richtigen Zeitpunkt. Die Hauptaufnahmephase ab dem 6-Blattstadium muss gezielt abgesichert werden, da hier die Grundlage für den späteren Ertrag gelegt wird.
Eine Kombination aus organischer Grundversorgung und gezielter mineralischer Ergänzung – inklusive Schwefel – sorgt dafür, dass der Mais sein Ertragspotenzial zuverlässig ausschöpfen kann.