August 28, 2025

Ihr Weg zu hochwertigem Grundfutter beginnt jetzt!

Setzen Sie heute den Grundstein für eine erfolgreiche Fütterung in der kommenden Saison.

„How to“ Nachsaat/Übersaat:

Wozu?

  • Proaktive Bestandessteuerung durch gezielte Arten- und Sortenwahl
  • Aufbau einer leistungsfähigen und dauerhaften Grasnarbe
  • Steigerung und Absicherung des Ertrags- und Qualitätspotenziales

Wann? 

Fokus auf Spätsommer und Frühherbst

  • Geringe Wüchsigkeit und Konkurrenzdruck der Altnarbe
  • Herbstniederschläge sichern eine erfolgreiche Etablierung
  • Gute Befahrbarkeit der Flächen

Wie?

Vorheriges aggressives Striegeln der Altnarbe!

  • Effektive Bekämpfung unerwünschter Arten (Bspw. Gemeine Rispe)
  • Offenen Boden für das Saatgut schaffen
  • Gleichmäßige Aussaat mit Schlitz- oder Streutechnik:
  1. Bevorzugt mit „Grünlandschlitze“ oder „Standardscheibendrille“
  2. Alternativ mit „Schneckenkornstreuer“
  • Saatgut für sicheren Bodenschluss innerhalb der ersten Woche anwalzen:
  1. Bevorzugt mit Prismenwalze
  2. Unabhängig der Ausbringtechnik immer Saatgut anwalzen!

Gemeine Rispe im Grünland

Bild: Gemeine Rispe im Grünland, Quelle: Stroetmann Saat

Was?

Deutschweidelgras-betonte Mischungen (mehrere Sorten)

  • Sortenwahl angepasst an Nutzung und Standort:
  1. Ausschließlich mittlere und späte Reifegruppe für hohe Nutzungselastizität
  2. Kombination ausdauernder, rostresistenter Hochertragssorten

Leguminosen für hohe Proteingehalte

  • Weißklee als Lückenfüller mit geringeren Ansprüchen an den pH-Wert
  • Tiefwurzelnder Rotklee als trockentoleranter Eiweißlieferant
  • Bei angepasster intensiver Nutzung verträglich für hohe N-Gaben

Wie viel?

Übersaat

  • Erhaltung optimaler Grasnarben
  • 5 – 10 kg/ha

Nachsaat

  • Verbesserung lückiger Grasnarben
  • 10 – 20 kg/ha

Nutzen Sie die aktuell noch trockenen Bedingungen vor den Herbstniederschlägen - und pflegen Sie Ihr Grünland!

Autor: Simon Broeker von Stroetmann-Saat